Vita

Über mich

Ulrike Müller studierte von 1999 bis 2002 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sie arbeitete als Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden und am Stadttheater Bielefeld und gastierte am Staatstheater Cottbus. 2008 schloss sie ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin an. Seit 2010 arbeitet sie als freiberufliche Theater-Regisseurin und Autorin.

Müller inszenierte am bat-Studiotheater Berlin, am Landestheater Detmold, am Anhaltischen Theater Dessau, am Theater Rudolstadt, am Staatstheater Cottbus und am Hans-Otto Theater in Potsdam. Außerdem übernimmt sie Lehraufträge an der Universität Bielefeld sowie an verschiedenen Bildungseinrichtungen, zum Beispiel für „Abenteuer Kultur“. Die Drogerie-Markt-Kette „dm“ hat unter diesem Namen seit dem Jahr 2000 Theaterpädagogik als feste Säule in ihr Ausbildungskonzept verankert.

Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute wurde sie 2012 für ihr Stück Das Projekt bin ich zur „besten Nachwuchsregisseurin“ nominiert. Für ihr Hörspiel Das Projekt bin ich! war sie 2015 für den ARD-Online-Award nominiert und gewann den mit 5000 Euro dotierten Deutschen Hörspielpreis der ARD. Laut Jurybegründung überzeugte das Hörspiel „mit seiner selbstverständlichen Balance von genauem unaufdringlichem Handwerk und politischer Aktualität“. Thematisch handelt das Stück von den Problemen, die zeitgenössische Schauspieler haben, eine Familie zu ernähren und beruflich zu überleben.

Mit ihrem Hörspiel „Lieber Nicolas Berggruen“ (2017) thematisiert Ulrike Müller die Wohnraumsituation in Berlin. Damit ist sie zum zweiten Mal für den deutschen Hörspielpreis nominiert.

Ulrike Müller lebt mit ihrer Familie in Berlin.